
Der Bimetall-Heatbreak von BROZZL besteht aus zwei Metallen mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit: einer Kupfer- und einer Titanlegierung. Während die Titanlegierung die Wärmeleitung nach oben reduziert, beschleunigt das Kupfer die Wärmeableitung nach unten. Er ermöglicht das Drucken bei Temperaturen bis zu 500 °C und verhindert dank seiner glatten Innenwand effektiv das Verstopfen des Filaments.
Hauptmerkmale:
- Kupferlegierung und Titanlegierung
- Verschleißfester als ein Hitzetrennschalter aus Edelstahl
- Für ein reibungsloseres Druckergebnis
- Sehr glatte Innenwand
- Verringert das thermische Kriechen
- Erweiterte Fusionszone
- Drucktemperatur bis zu 500 °C
Wie funktioniert ein Bimetall-Wärmetauscher?
Der Heatbreak gilt als Verbindungselement zwischen dem "heißen" Ende und dem "kalten" Ende des Hotends und dient dazu, eine Übergangszone zwischen dem geschmolzenen Material und dem Filament, das die Düse speist, zu bilden.
Fehlt diese präzise Übergangszone, neigt der Filamentdraht dazu, vorzeitig zu erweichen und blockiert schließlich seinen Verlauf. Thermisches Kriechen kann dann auftreten.
Die meisten Heatbreaks bestehen aus Metall mit einem innenliegenden PTFE-Schlauch. Dieser Schlauch isoliert das Filament vor der Hitze, bevor es die Düse erreicht. Ein mit PTFE ausgekleideter Heatbreak eignet sich daher gut für den PLA-Druck, der keine hohen Temperaturen erfordert. Ein Ganzmetall-Heatbreak hingegen ermöglicht das Drucken bei höheren Temperaturen, ohne dass man sich Gedanken über den PTFE-Schlauch oder potenziell schädliche Dämpfe machen muss.
Ein bimetallischer Heatbreak reduziert nicht nur die grundlegenden Probleme eines PTFE-Schlauchs, sondern bietet auch Vorteile, die ein Heatbreak aus Edelstahl nicht erreichen kann.